Kostenfreier Schnupperkurs am 24.6.2026 auf Hof Küselberg
18:00 bis 20:15 Uhr für die Vhs-Kurse diesen Sommer und Herbst.
Hier werden die Kursinhalte ausführlich dargestellt, die weiiter unten auf dieser Seite aufgeführt sind.
Veranstaltungsort Hof Küsselberg, Zum Küsselberg 23, 21401 Thomasburg Anmeldungen (erforderlich) bei Eberhard Parnitzke 05851 7848 oder besser per Email unter e.parnitzke@outlook.de
1. Der Naturgarten im Jahreslauf ab 18:00 Uhr
Im Naturgarten steht nicht nur der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt, sondernauch die vom Menschen bedrohte Natur. Darum pflanzt man einheimische Wildstauden undWildsträucher, weil nur diese den Wildbienen und Schmetterlingen Nahrung bieten. Was mansonst noch alles tun kann, um Tieren und Pflanzen einen Lebensraum im Garten zu bieten,wird von einem erfahrenen Gärtner vorgestellt. Der Kurs selbst beginnt am 4.07.26 und wirdim September fortgesetzt.„Steinobst- und
2. Steinobst- und Nussbaumschnitt ab 18:45 Uhr
Der Sommerschnitt an Pflaumen- und Kirschen ist für den Gärtner und die Bäume von
Vorteil, weil man im unbelaubten Zustand auf Grund der sogenannten „winterlichen
Saftverschiebung“ nur ein kleines Zeitfenster hat, in dem die Schneidearbeiten durchgeführt
werden können. Nussbäume können nur im Sommer geschnitten werden, weil sie zu jeder
anderen Jahreszeit ausbluten. Der Kurs selbst beginnt am 12.09.26.
3. Obstbaumschnitt ab 19:30 Uhr
Der Schnitt gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen im Obstbau. Wir lernen den
sogenannten Oeschberg-Palmer-Schnitt, der die Bäume mehr in die Breite und nicht so sehr
in die Höhe erzieht. Der Umgang mit Pflanzenkrankheiten und Schädlingen ist weiterer
Bestandteil des Kurses. Gern können die Teilnehmer Fotos ihrer Bäume mitbringen, die wir
dann gemeinsam besprechen. Der Kurs selbst beginnt am 21.11.26.
„Der Naturgarten im Jahreslauf“ Samstag 4.7.26, 26.9.26; 10.10.26, 31.10.27 jeweils 15:00 – 17:15 Uhr
Für Anfänger und Fortgeschrittene
Im Naturgarten steht nicht nur der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt, sondern auch die vom Menschen bedrohte Natur.
Hauptthemen jeweils:
1. Die Blühstauden, Nahrung für Wildbienen und Schmetterlinge. Wir besuchen ein Naturgartenbiotop und lernen die verschiedenen Wildstauden kennen, die für die Insekten wichtig sind.

2. Einheimische Gehölze als dezentrale Vogelfütterung und Raupenfutterpflanzen. Im Kurs stelle ich die wichtigsten einheimischen Sträucher vor, die Vögeln Nahrung bieten: Solch eine dezentrale Fütterung hat den Vorteil, dass man nicht jeden Tag das Futterhäuschen von den Kotresten säubern muss und so eine gegenseitige Ansteckungsgefahr nahezu ausgeschlossen ist. Außerdem besprechen wir, welche Schmetterlinge als Raupen an den Sträuchern fressen und welche an ihnen Nektar saugen. Die meisten Sträucher, die in „normalen“ Gärten zu finden sind, bieten keine Nahrung für Insekten.
3. Vermehrung von Wildstauden und Wildgehölzen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, mit der Ansaat von Wildstauden zu beginnen. Viele von ihnen sind Frostkeimer, die eine Kälteperiode durchmachen müssen, bevor sie im Frühjahr keimen. Die Vermehrung durch Teilung von Mutterpflanzen, sowohl bei Wildstauden als auch bei Gehölzen ist ein weiteres Thema.
4. Stein- und Totholzhaufen als Unterschlupf für Wiesel (Wühl-Mäusejäger) und Igel, Baumschnitt an den Bedürfnissen der Insekten ausgerichtet. Wenn man Steinhaufen für Wiesel aufschichtet, muss ein paar Dinge beachten, die wir vorführen werden. Genauso bei dem Totholzhaufen für Igel. Obstbaumpflege kann auch Insektenschutz beinhalten.
Daneben bleibt genügend Zeit auf spezielle Fragen der Teilnehmer intensiv einzugehen.
Veranstaltungsort Hof Küsselberg, Zum Küsselberg 23, 21401 Thomasburg
„Steinobst- und Nussbaumschnitt“ Samstag 12.9.26 und 19.9.26 15:00 – 18:00 Uhr
Für Anfänger und Fortgeschrittene
Der Sommerschnitt an Pflaumen- und Kirschen ist für den Gärtner und die Bäume von Vorteil, weil man im unbelaubten Zustand auf Grund der sogenannten „winterlichen Saftverschiebung“ nur ein kleines Zeitfenster hat, in dem die Schneidearbeiten durchgeführt werden können. Nussbäume können nur im Sommer geschnitten werden, weil sie zu jeder anderen Jahreszeit ausbluten.
Im Sommer arbeiten die Wundverschlussmechanismen des Baums optimal. Das Eindringen von Krankheitskeimen in die Wunde wird damit weniger wahrscheinlich. – Ein Sommerschnitt bremst das Wachstum. Bei einem Baum, der sehr stark wächst, wird durch den Sommerschnitt die Reaktion im Wuchsverhalten beschränkt.
Kirschbäume schneiden Sie im Sommer nach der Ernte, also zwischen Juli und Mitte September. Die Schnittwunden heilen im Sommer schneller ab und Ihr Baum ist weniger anfällig für Pilzbefall oder Holzkrankheiten. Die Kirsche kürzen Sie nach der Ernte.
Bei Pflaumen bilden sich am Fruchtholz viele tote Triebe, die man im Sommer, in belaubtem Zustand, viel leichter erkennen kann.
Veranstaltungsort Hof Küsselberg, Zum Küsselberg 23, 21401 Thomasburg
„Obstbaumschnitt“ Samstag 21.11.26, 28.11.26, 5.12.26, 12.12.26 jeweils 10:00 -13:00 Uhr
Für Anfänger und Fortgeschrittene
Der Schnitt gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen im Obstbau. Wir lernen den sogenannten Oeschberg-Palmer-Schnitt, der die Bäume mehr in die Breite und nicht so sehr in die Höhe erzieht. Der Umgang mit Pflanzenkrankheiten und Schädlingen ist weiterer Bestandteil des Kurses. Gern können die Teilnehmer Fotos ihrer Bäume mitbringen, die wir dann gemeinsam besprechen.
Im Herbst sinnvoll:
- Leichter Pflege‑ oder Erhaltungsschnitt
Entfernen von toten, kranken oder beschädigten Ästen, Wasserschossen und sich kreuzenden Trieben. - Auslichten nach der Ernte (optional), um Licht und Luft in die Krone zu bringen.
- Kleinkronige Bäume (z. B. Spindelbäume) vorsichtig korrigieren.
Wir lernen auf zwei Streuobstwiesen Bäume unterschiedlichen Alters kennen. Ganz junge Bäume, Bäume in Ertragsalter und alte Bäume. So können die Teilnehmer einen guten Überblick gewinnen, was in dem jeweiligen Alter an Pflegmaßnahmen nötig ist.
